Präambel

Die INTA-Stiftung wird gegründet mit dem Ziel, das gemeinsame Werk von Werner Sprenger und Helga Sprenger zu pflegen, zu fördern und lebendig zu erhalten. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Atina Haberkern, die maßgeblich am Aufbau dieses Werkes beteiligt war.

Werner Sprenger hat sich als Schriftsteller in seinen Gedichten und Prosatexten für soziale und gesellschaftliche Gerechtigkeit eingesetzt, den Hunger in der Welt angeprangert („Brauchen Hungernde denn Gedichte?“) und sich in der Friedens-arbeit engagiert, da er als noch junger Mann im Krieg hatte kämpfen müssen.

Nach prägenden Aufenthalten in Indien und Ausbildungen in der Humanistischen Psychologie wurde er zum Begründer der INTA-Meditation im tiefen Bewusstsein, dass der Frieden in der Welt nur durch den inneren Frieden zu erlangen ist, und die Veränderung der Welt nur durch unsere eigene Veränderung.
„Sei Du die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst.“ Mahatma Gandhi

INTA ist eine in jahrtausendealter Tradition gewachsene Meditation, die es uns ermöglicht, unser uns innewohnendes Potential zu entfalten. (Werde, der Du bist.)
INTA, ein altes Sanskritwort, bedeutet: „Durch Dich zu mir kommen – durch mich zu Dir kommen“. Martin Buber beschreibt diese Bewegung in seinem Werk „Das dialogische Prinzip“ mit dem Satz: „Der Mensch wird am Du zum Ich“. So ist INTA auch eine Beziehungskultur.

In der achtsamen und nichtwertenden Begegnung mit anderen Menschen lerne ich mich selbst kennen, mich selbst achten und lieben, um auch andere Menschen verstehen, achten und lieben zu können und so ein verantwortungsbewusstes Mitglied der Gesellschaft zu werden. INTA ist in diesem Sinne eine Lebenshaltung, ein waches, achtsames und verantwortungsbewusstes In-der-Welt-Sein.

Die wiederholte Begegnung mit dem Tod im Krieg und im späteren Leben haben Leben und Werk von Werner Sprenger entscheidend geprägt und das Bewusstsein von der Kostbarkeit und der Einmaligkeit unseres Lebens vertieft.

Werner Sprenger hat durch seine Bücher und seine Seminartätigkeit unzähligen Menschen „Mut gemacht, die zu sein, die sie noch nicht zu sein wagten“, Mut gemacht, ihr Potential zu entfalten und zu leben. Seit Werner Sprengers Tod in 2009 führt Helga Sprenger, seine langjährige Lebenspartnerin, diese Arbeit fort.

Sinn und Aufgabe der INTA-Stiftung ist es, dieses Vermächtnis in die Zukunft zu tragen. Selbstbestimmung, Frieden und soziale Gerechtigkeit sind dabei die zentralen Themenfelder der Stiftungsarbeit.
Zusätzlich zu ihren eigenen Aktivitäten, soll die Stiftung auch solche Projekte fördern, die im Sinn dieser Präambel mit potentialorientierten, pädagogischen und künstlerischen Ansätzen Menschen zu einem selbstbestimmten und gesellschafts-bewussten Leben befähigen sowie soziale Ungerechtigkeit überwinden und dem Frieden dienen.

Die gesamte Satzung schicken wir gerne auf Anfrage zu.

»Einsichten nicht nur haben,
sondern auch leben«
Werner Sprenger