Friedenspreis 2014

Der Helga-und-Werner-Sprenger-Friedenspreis der INTA-Stiftung
wurde am 9. November 2014, Werner Sprengers Geburtstag, zum ersten Mal verliehen.
Es gab in diesem Jahr zwei Preisträger:

Das Zeitzeugenprojekt des Freiburger Maximilian-Kolbe-Werks
“Das Gestern verstehen – im Heute handeln”
Dabei organisiert ein Team von Ehrenamtlichen im Alter zwischen 17 und 83 Jahren
Begegnungen zwischen Überlebenden von Ghettos oder Konzentrationslagern und deutschen Schülern:
Ein Engagement gegen das Vergessen, für Versöhnung und Heilung der Vergangenheit.

Dunja Khoury, eine 22jährige Psychologiestudentin, deren Eltern aus Syrien zum Studium nach Deutschland gekommen sind, unterstützt die durch den Krieg traumatisierten Kinder in einem Flüchtlingscamp an der türkisch-syrischen Grenze, indem sie ihnen z.B. durch Malen Ausdrucksmöglichkeiten gibt, auch eine Schule gegründet hat und Hilfsgüter organisiert. Ein mutiges Engagement in diesem blutigen Konflikt unserer Gegenwart.

Wir danken für ihre Mitwirkung in unserer Jury:
Ursula Sladek vom Netzkauf EWS Schönau und
Gernot Erler, Bundestagsabgeordneter und Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft.

Ein Artikel zur diesjährigen Preisverleihung findet sich unter:
www.badische-zeitung.de/preis-fuer-menschen-die-sich-fuer-frieden-einsetzen

Fotos von Sebastian Wehrle
www.sebastian-wehrle.de

»Tu etwas, wovon Du immer geträumt hast,
und Du wirst etwas erleben,
wovon Du Dir nichts hast träumen lassen«
Werner Sprenger