Friedenspreis 2017

Auch in diesem Jahr wird der mit 5000 Euro dotierte Helga-und-Werner- Sprenger-Friedenspreis vergeben.

Die Freiburger INTA-Stiftung würdigt mit diesem Preis Menschen und Initiativen, die sich in besonderer Weise um die Förderung des Friedens verdient machen oder verdient gemacht haben.

Bewerben können sich Menschen mit Projekten, die das friedvolle Zusammenleben auf lokaler, regionaler oder globaler Ebene beispielhaft fördern und zum Ziel haben.

Bewerbungen und Nominierungen können bis zum Samstag, 30. September 2017 bei der INTA-Stiftung eingereicht werden. Eine Jury entscheidet über die Vergabe des Preises.

Verliehen wird der Preis in diesem Jahr am Sonntag, 26. November 2017, im Geburtsmonat des in 2009 verstorbenen Schriftstellers und Meditationslehrers Werner Sprenger. Selbstbestimmung, soziale und gesellschaftliche Gerechtigkeit und Frieden waren die zentralen Anliegen in seinem Leben und Arbeiten. Diese Ziele sollen durch die in 2013 gegründete INTA-Stiftung gefördert werden.

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    Helga und Werner Sprenger Friedenspreis
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Preisträger des Friedenspreises 2016

Helmut Reibold wurde geehrt für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für die deutsch-israelisch-palästinensische Freundschaft.
Als Oberstudiendirektor der Gewerblichen Schulen in Emmendingen hat er zahlreiche sehr aktive Schulpartnerschaften etabliert, woraus in 2008 die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Emmendingen und des israelischen Council Drom Hasharon entstand.
Durch enge Beziehungen zu einer palästinensischen Schule im Autonomiegebiet gibt es seit 2007 das Emmmendinger Austauschprogramm mit israelischen und palästinensischen Schülern.
Bei allen seinen Initiativen ist es Helmut Reibolds Anliegen, die durch tiefes Leid entstandenen Gräben zu überwinden. Durch Freundschaften und persönliche Begegnungen darf dies immer wieder neu gelingen.

Die Organisation zusammen leben e. V., die in 2015 gegründet wurde und inzwischen ca. 50 Mitglieder hat, bietet mit ihrem Projekt zusammen essen, denken und leben Geflüchteten eine Lösung für die Gefahr sozialer Isolation nach ihrer Ankunft in Deutschland. Es sind informelle Möglichkeiten für Begegnungen zwischen Alteingesessenen und Geflüchteten in einem persönlicheren Kontext bei Willkommens- und Begegnungsfesten, Pop-up Dinners mit gemeinschaftlichem Kochen in leeren Großküchen oder beim Gärtnern in einem integrativen Garten.
Der Verein setzt sich sehr engagiert mit vielfältigen Formen für das friedliche Zusammenleben von Menschen ein, schwerpunktmäßig in Freiburg, aber auch über die Stadtgrenzen hinaus. Ein unbürokratischer Weg in ein soziales Leben durch Integration, Vernetzung und Flüchtlingshilfe. www.zlev.de

Wir danken auch in diesem Jahr herzlich für ihre Mitwirkung in unserer Jury:
Ursula Sladek, Mitbegründerin der EWS Schönau und
Gernot Erler, Bundestagsabgeordneter und Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft.

Ein Artikel zur Preisverleihung findet sich unter:
www.badische-zeitung.de/freiburg/helga-und-werner-sprenger-friedenspreis-wuerdigt-engagement—130112944.html

Bilder der Veranstaltung finden Sie hier


Informationen und Bilder zu den Verleihungen des Friedenspreises in 2014 und in 2015


Fotos von Uli Glasemann
www.uzwei.com/

»Alles ist jetzt
Jetzt ist alles«
Werner Sprenger